Kongress 2008

„Alternde Belegschaften – der demografische Wandel als Herausforderung in Unternehmen“.

Sinkende Geburtenraten und die Steigerung der Lebensdauer führen zu einer erheblichen Veränderung der Altersstrukturen. Die Belegschaften können nicht immer jünger werden, wenn die Gesellschaft immer älter wird. Die Zeiten, in denen ausscheidende Ältere nahezu mühelos durch qualifizierten Nachwuchs ersetzt wurden sind vorbei. Bereits ab dem Jahr 2007 wird das Angebot an Auszubildenden und ab 2010 das Angebot an Arbeitskräften sinken. Unternehmen werden in den nächsten Jahren in allen Funktionen von der demografischen  Entwicklung erfasst. Nur die Unternehmen werden für die Zukunft gewappnet sein, die sich schon heute dieser Herausforderung stellen und rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen einleiten. Unternehmen müssen auf allen Ebenen ansetzen:

  • Was muss das Unternehmen selbst tun, welche Bedingungen, Strukturen und Prozesse müssen verändert oder neu installiert werden?  
  • Welche neuen Verantwortungen fallen den Vorgesetzten zu, welchen neuen Aufgaben wird er sich stellen müssen?  
  • Was muss sich beim Mitarbeiter verändern? Wie kann er zur Bewältigung der Herausforderung beitragen, was muss von ihm verlangt werden und wo kann ihn das Unternehmen bestmöglich unterstützen? 

Nur das Zusammenwirken dieser Ebenen ergibt ein schlüssiges, unternehmensspezifisches Konzept. Facharbeitermangel, alternde Belegschaften, fehlende Anreize für Langzeitarbeitslose sind ein betriebswirtschaftliches, aber auch ein volkswirtschaftliches Problem. Hierfür brauchen wir Lösungen und Best Practice Beispiele, die Anregungen für das eigene Tun liefern können.

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