Get Together 30.04.2016

Am 30.4.2016 trafen wir uns bei typischen Aprilwetter in untypischer Umgebung. Der Golfclub Gevelsberg liegt natürlich mitten im Grünen und doch leicht erreichbar in Autobahnnähe. Wer sich nicht zunächst zum Reitstall verfahren hatte, landete dann auch direkt am Clubheim, wo Jochen und Hartwig die Golfwilligen in Empfang nahmen. Unsere Gruppe war gut gemischt vom absoluten Neuling, über Wiederholungstäter bis hin zum vollausgestatteten Freizeitgolfer.

Die sub-optimalen Wetterbedingungen lieferten jedoch die Ausrede bei Misserfolg schlechthin, wie wir gleich zu Beginn von unserem Trainer für diesen Tag, Herrn Steffen Bents, erfuhren: Entweder ist es das Wetter, oder der Boden, der für den Misserfolg verantwortlich ist – nie das Talent.

Den thematischen Bogen vom Golfen zur Psychologie zu schlagen fiel nicht schwer. Zielsetzung war der rote Faden, der sich
durch das Grün zog. Und so begannen wir
nach der kurzen Willkommensrunde damit
das Ziel, bzw. in unserem Fall die Löcher
ins Visier zu nehmen. Wir starteten direkt
auf der Zielgeraden und auf ging es zum
Putten, dem Einlochen. Mit der richtigen
Technik funktionierte es schon ganz gut.
Und auch das Geheimnis der Treffsicherheit war schnell zumindest theoretisch da: Das eigentlich Ziel muss nicht immer anvisiert werden. Wir wurden über das Lesen des Grüns aufgeklärt, welches die Unebenheiten des Rasens berücksichtigt, wenn man erst einmal ein paar Schritte zurück geht und das Ganze aus der Distanz betrachtet. Die Unebenheiten machen es nicht immer sinnvoll direkt aufs Ziel zu spielen sondern ein wenig versetzt. Dieser Plan muss gefasst und dann auch durchgezogen werden. Entgegen des offensichtlichen Zieles zu spielen stellt manchmal die größte Herausforderung dar. Doch auch diese meisterten wir mit zunehmender Treffsicherheit.

Weiter ging es zu den Annäherungsschlägen, dem Chippen, und hier schoss auch schon gleich der ein oder andere über das Ziel hinaus. Es wurde klar: Die Technik zum Ziel bleibt gleich. Entscheidend zur Zielesnähe ist das Mittel. Das Eisen war also anders, aber mehr Kraft oder Anbaggern brachte niemanden näher zum Ziel.
Nach der lustigen Einsammelaktion ging es dann zur, von manchem schon ersehnten, Driving Ranch. Hier kam bei gleichem Mittel/Eisen eine neue Technik hinzu, die von uns mehr oder weniger elegant absolviert wurde. Die Bälle flogen ins Grün. Manchmal nur 5 Meter, manchmal sogar über 100 Meter. Was für alle jedoch gleich war, war der Spaß, den wir gemeinsam hatten und die entspannenden Stunden im Freien.

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Danach kehrten wir ins Clubhaus ein und stärkten uns mit dem Golfer-Drink, von dem keiner so recht wusste was drin war, jedoch allen schmeckte. Weiteres Fachsimpeln über Golf, andere Entspannnungstechniken und den Schutz der deutschen Sprache verkürzte den schnell fortschreitenden Nachmittag. So konnten wir gut gelaunt das Grün verlassen wohl wissend, dass wir uns in Kürze beim Kongress im Blue Square bei hoffentlich besserem Wetter wiedersehen werden.

Links im Internet

Den Golfclub Gut Berge findet ihr in Gevelsberg.
Die Homepage des GC Gute Berge Gevelsberg/Wetter e.V. findet ihr hier.